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Geboren bin ich im September 1962. Meine Kindheit verbrachte ich in Unterbach, einem kleinen Dorf in der Nähe von Düsseldorf. Wir hatten einen großen Garten mit alten Obstbäumen und viel Wiese, mit Blumen, Gemüse und einem alten Holzschuppen. Auch eine große Schaukel gab es dort, auf der ich oft in den Himmel flog. Es ist sehr schön, in einer solch guten Umgebung aufgewachsen zu sein.
Meine Kindheit brachte mir aber auch noch andere Erfahrungen: Ich lebte in einem Umfeld von Neid, Missgunst, Eifersucht, Jähzorn, starken emotionalen Spannungen und Gewalt (wenig körperlich, viel seelisch). Ich war eine kleine zarte Pflanze, die sich sehr stark panzern musste, um zu überleben. Es gab für mich niemanden, mit dem ich vertrauensvoll über meine Themen, Gedanken und Gefühle sprechen konnte.
Seit dem Jahr 2000 bin ich auf meinem Weg zu einem selbstbestimmten, bewussten und authentischen Leben. Es ist viel geschehen in den letzten Jahren und ich habe viele Teile meines Wesens und Potentials ausgegraben und viele seelischen Verletzungen heilen können. Mein heutiges Leben unterscheidet sich völlig von dem vor dem Jahr 2000. Ich bin sehr dankbar, dass ich diesen Weg gehen konnte und gegangen bin!
Ganzheitliche Kommunikation ist mein Thema: der zwischenmenschliche Austausch auf Seelen- und Energieebene; mein Verstehen und Ausdrücken für andere; meine Fotografie als Ausdruck meines persönlichen Sehens und Seins; der Kontakt zu meinem Innersten, meiner Seele, und zu den Seelen anderer Lebewesen; der Ausdruck meiner intuitiven Wahrnehmung in Wort, Bild, Farbe, Form, Struktur, Vision...
Lernen ist ein Teil meiner Natur. Ich habe viel gelesen, gelernt und unterschiedliche Ausbildungen gemacht, viele Schulungen und Seminare besucht. Beruflich habe ich sehr gerne Herausforderungen angenommen, an denen ich wachsen und lernen konnte. Immer noch ist meine Neugier und Lernbegeisterung ein wesentlicher Teil meines Lebens.
Fotografie, vor allem Detailaufnahmen in schönen Fotobüchern und auf edlen Klappkarten, fand ich immer schon toll. 2004 begann ich, selbst zu fotografieren. Eine aufregende Zeit der Entdeckungen und des Lernens folgten: Kleine Schritte zur Selbsterkenntnis und zum eigenen Stil. Ich bestaune und ehre die Natur mit ihren geheimnisvollen Abläufen und ihrer verschwenderischen Vielfalt an Formen und Farben. Und ich liebe es, Menschen ihre natürliche Schönheit zu zeigen und ihnen ihre Freude an sich selbst zurück zu geben. So sind meine Fotografien tief empfundene Seelenbilder, die meine enge Verbundenheit in sich tragen.
Ich könnte tausende Dinge über meinen Weg erzählen... am wichtigsten scheint mir zu erwähnen, dass ich maßgeblich durch die schwere Krebserkrankung meiner Mutter, die im September 2000 im Alter von 59 Jahren starb, wachgerüttelt wurde und mein Leben in die Hand nahm. 1999 hatten mein damaliger Ehemann und ich uns nach 16 gemeinsamen Jahren getrennt, was auch eine Trennung von unserer gemeinsamen Firma beinhaltete. Bedeutend war auch, dass ich während und nach der Ehezeit einen finanziellen Supergau erlebt habe. 2003 habe ich fast alle meine Habseligkeiten abgegeben, meine Wohnung aufgegeben und bei einem Zirkus als Pressesprecherin, Direktionsassistentin und Bürofee gearbeitet. Das ganze Drumherum dieser Zeit war eine sehr wichtige Erfahrung für mich.
Scheinbar hatte alles seinen Sinn: Jede noch so schmerzliche Erfahrung hat mich ein Stück weiter gebracht auf meinem Weg. Jeder Zweifel hat neue Perspektiven eröffnet. Jeder Niedergang hatte einen Aufstieg zur Folge. Phoenix aus der Asche, Stirb und Werde... jede geweinte Träne hatte ein befreites Lachen zur Folge. Jedem klaren NEIN folgte ein starkes JA. Jede Entscheidung öffnete eine vorher unbekannte Tür.
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